Helilogging am Koepchenwerk

Als das Koepchenwerk in Herdecke im Januar 1930 in Betrieb genommen wurde, galt es als eines der beiden ersten Pumpspeicherkraftwerke Deutschlands. 1986 wurde es als Industriedenkmal eingestuft und bleibt auch nach seiner Stilllegung im Jahr 1994 ein wichtiges Monument der Industriekultur im Ruhrgebiet. Passend zur Internationalen Gartenausstellung 2027 im Ruhrgebiet und dem nahenden 100. Geburtstag des Werks soll es nach dem Wunsch der Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur in neuem Glanz erstrahlen.

Dafür waren zunächst umfangreiche Grünschnittarbeiten im Bereich der Anlage geplant, mit denen unser Kunde, ein Garten- und Landschaftsbaubetrieb aus Sprockhövel, beauftragt wurde. Den erfahrenen Landschaftsgärtnern war schnell klar, dass sie Unterstützung brauchen würden: Die extreme Hanglage des Koepchenwerks machte den Abtransport des Baumschnitts nur mit dem Hubschrauber möglich. Auch für die Fällarbeiten war ein Dienstleister gefragt, der langjährige Erfahrung mit anspruchsvollen Spezialfällungen wie dieser besaß.

Planung des Grünschnitts

Umso mehr war unser Kunde begeistert, als er erfuhr, dass wir die Organisation der kompletten Fällung aus einer Hand anbieten konnten. Unsere Außenlast-Experten konnten sowohl einen Lastenhubschrauber als auch spezialisierte Baumpfleger stellen. Alle Beteiligten konnten auf große Erfahrung im Heli-Logging zurückgreifen, so dass die anspruchsvollen Arbeiten auf dem Gelände des Koepchenwerks für sie reine Routine darstellten.

Der verregnete Februar führte dazu, dass der Grünschnitt erst im März durchgeführt werden konnte. Nur so hatten die Baumpfleger sicheren Halt am Hang und der Hubschrauber gute Flugbedingungen – zwei Grundvoraussetzungen für anspruchsvolle Arbeiten wie diese. Da der März außerhalb der gesetzlich vorgesehenen Periode für derartig umfangreiche Baumbeschneidungen liegt, erwirkten wir in Zusammenarbeit mit dem Kunden eine Sondergenehmigung und kümmerten uns gemeinsam mit ihm um alle damit verbundenen bürokratischen Hürden.

Durchführung des Grünschnitts

Bei bestem Flugwetter machten sich unsere Spezialisten an die Arbeit. Zunächst führten die Landschaftsgärtner die Arbeiten an den Bäumen und Sträuchern durch. Am zweiten Tag erfolgte dann der Abtransport des Grünschnitts mit dem Helikopter. Dafür wurden die Schnittabfälle in Ladungen von ca. 800 kg unterteilt. Lasten von diesem Umfang sind für den eingesetzten Helikopter des Typs AS 350 B3+ kein Problem. Gleichzeitig erlaubten sie uns, wirtschaftlich zu arbeiten und Flüge des Hubschraubers mit unnötig geringer Last zu vermeiden.

Insgesamt 99 Rotationen – also Flüge vom Ort der Fällarbeiten zum vorgesehenen Abladeplatz und wieder zurück – führte die AS 350 an diesem Tag durch. Dabei dauerte jede Rotation ungefähr zwei Minuten. So bewegten wir innerhalb eines Tages ca. 80 Tonnen Grünabfälle und konnten die gesamten Arbeiten innerhalb von zwei Tagen abschließen – eineinhalb Tage früher als ursprünglich geplant.

Pressestimmen

Außenlast-Einsätze unserer Helikopter sind immer auch ein faszinierendes Ereignis für Anwohner und lokale Medien. Auch dieses Mal hat die Lokalpresse über unsere Arbeit berichtet.

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