Neue Klimageräte am REWE-Center Hamburg

Für den Austausch von vier Klimageräten war einer unserer Lastenhelikopter am REWE-Center in Hamburg-Wandsbek im Einsatz. Da die örtlichen Gegebenheiten den Einsatz eines Krans nicht zuließen, wandten sich die Verantwortlichen an Lasten-Flug. Auch die Geschwindigkeit, mit der ein Helikopter seine Arbeit verrichtet, spielte in diesem Fall eine Rolle. Schließlich sollte eine Schließung des Centers und die damit verbundenen Unannehmlichkeiten für die Kunden unbedingt vermieden werden.

Einsatzplanung

Entsprechend war klar, dass der Einsatz an einem Sonntag durchgeführt werden musste. Die Innenstadtlage der Baustelle erforderte den Flug mit einem zweimotorigen Helikopter. Aufgrund des hohen Gewichts der einzelnen Klimaelemente von bis zu 4 Tonnen planten wir eine AS 322 Super Puma für die Durchführung ein. Dieser extrem leistungsstarke zweimotorige Hubschrauber würde mit den schweren Klimageräten keine Probleme haben.

Wir entschieden, den Einsatz mit einem 80 Meter langen Lastenseil durchzuführen: Die Lage der Baustelle machte dies nötig, da die Rotorabwinde bei niedrigerer Flughöhe womöglich für Gefahr gesorgt hätten. Nur die erfahrensten Piloten können mit einem so langen Seil präzise Lastenflüge absolvieren. Deshalb teilten wir für den Einsatz einen Piloten ein, der sein Können schon in unzähligen Einsätzen nachgewiesen hatte. Zusammen mit einer versierten Bodencrew würde er auch diesen Lastenflug routiniert bewältigen.

Lastenflüge in Innenstadtlage sind stets mit hohem organisatorischen Aufwand verbunden. Hier entlasteten wir unsere Auftraggeber und übernahmen die Abstimmung mit Polizei und Ordnungsamt. Da die Baustelle und die nähere Umgebung keine Landemöglichkeit für die Super Puma boten, wählten wir den nahegelegenen Flughafen Hamburg-Fuhlsbüttel als Landeplatz aus. Die Aufnahme der Lasten konnte auf dem Parkplatz des Getränkemarktes gegenüber der Baustelle erfolgen.

Einsatzdurchführung

Da wir schon häufig mit dem Handling in Hamburg-Fuhlsbüttel zusammengearbeitet haben, konnten wir uns der wohlwollenden Unterstützung des Handling-Personals sicher sein. Dies erlaubte uns eine reibungslose Koordination mit dem übrigen Flugbetrieb – eine Grundvoraussetzung für Lastenflüge in der Nähe eines internationalen Verkehrsflughafens.

Um die verkehrsrechtliche Anordnung der Hamburger Behörden umzusetzen, kümmerten wir uns außerdem um die Absperrung der umliegenden Parkplätze und der Zufahrtsstraße zum Supermarkt: Solange der Helikopter seine Lasten bewegte, war die Nutzung der Straße und der Parkplätze für PKWs nicht erlaubt. Auch für Fußgänger wurde der gesamte Gefahrenbereich weiträumig abgesperrt. Irritationen bei den Anwohnern konnten wir durch eine rechtzeitige Anwohnerinformation vermeiden.

Der Lastenflug selbst stellte unseren routinierten Piloten trotz des ungewöhnlich langen Lastenseils vor keine Probleme. Die Demontage und der anschließende Abtransport der vier Altgeräte erfolgte ebenso schnell und sicher wie die millimetergenaue Einbringung der neuen Klimaelemente. Unsere Auftraggeber waren von der Präzision und Geschwindigkeit des Lastenflugs zutiefst beeindruckt. Sollte erneut Bedarf entstehen, werden sie sicherlich wieder mit uns zusammenarbeiten.

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